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Inhalt
- Welche Buggys sind bei Stiftung Warentest gut?
- Die 9 Buggys im Detail
- Ab wann braucht dein Kind einen Buggy?
- Welcher Buggy passt zu welchem Einsatz?
- Worauf solltest du beim Buggykauf achten?
- Kann ich mit einem Buggy joggen?
- Wie viel kostet ein guter Buggy?
- Häufige Fragen zum Buggy
- Wie wir die Buggys ausgewählt haben
Ein Buggy ersetzt ab etwa einem halben Jahr den großen Kinderwagen: Er ist leichter, faltet kleiner und reicht für Alltag, Urlaub und Ausflüge. Wir haben neun Buggys für Stadt, Reisen und Gelände anhand des Buggytests von Stiftung Warentest (Heft 3/2024) und der Herstellerangaben eingeordnet.
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Maxi-Cosi Soho
Alltag in der Stadt und Reisen mit dem Auto, ab Geburt mit Wanne oder Babyschale
Preisklasse: €€
Preis bei Amazon*
Joie Litetrax Pro Air
Alltag mit großen Rädern, wenn der Buggy später auch Wanne oder Babyschale tragen soll
Preisklasse: €
Preis bei Amazon*
Thule Urban Glide 4-wheel
Wald, Feldwege und Kopfsteinpflaster, wenn Komfort wichtiger ist als Packmaß
Preisklasse: €€€
Preis bei Amazon*Welche Buggys sind bei Stiftung Warentest gut?
Im letzten Buggytest von Stiftung Warentest (Heft 3/2024) waren von 12 Buggys nur drei „gut“: Maxi-Cosi Soho, Joolz Aer+ und Bugaboo Butterfly. Fünf Buggys erhielten „mangelhaft“, vor allem wegen Schadstoffen, darunter der hauck Travel N Care und der Easywalker Jackey. Die Datenbank von test.de umfasst 14 Buggys aus den Tests 2021 und 2024.
Joolz und Bugaboo haben die testguten Modelle inzwischen durch Aer2 und Butterfly 2 ersetzt; diese Nachfolger sind noch nicht getestet. Für die übrigen Buggys im Vergleich ist uns kein aktuelles Testergebnis bekannt. Die Tabelle zeigt, für welchen Einsatz sich jedes Modell eignet.
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| Modell | Einsatz | Testergebnis | Gewicht | Preisklasse | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|
| Maxi-Cosi Soho | Alltag und Stadt, ab Geburt mit Wanne | Stiftung Warentest 3/2024 „gut“ | keine Herstellerangabe | €€ | Preis prüfen* |
| Joolz Aer2 (Bundle mit Bügel und Regenschutz) | Flugreisen und Stadt | Vorgänger Aer+ 3/2024 „gut“ | 6,5 kg | €€€ | Preis prüfen* |
| Bugaboo Butterfly 2 | Flugreisen | Vorgänger Butterfly 3/2024 „gut“ | keine Herstellerangabe | €€€ | Preis prüfen* |
| Maxi-Cosi Eva3 | Alltag, automatisch faltbar | kein aktueller Test bekannt | keine Herstellerangabe | € | Preis prüfen* |
| Cybex Beezy | Stadt und Feldweg | kein aktueller Test bekannt | 8,5 kg | €€ | Preis prüfen* |
| Joie Litetrax Pro Air | Alltag, Stadt und Park | kein aktueller Test bekannt | keine Herstellerangabe | € | Preis prüfen* |
| Kinderkraft NUBI 3 | Alltag, kleines Budget | kein aktueller Test bekannt | keine Herstellerangabe | € | Preis prüfen* |
| Thule Urban Glide 4-wheel | Gelände und Feldwege | kein aktueller Test bekannt | keine Herstellerangabe | €€€ | Preis prüfen* |
| hauck Runner 2 | Gelände zum kleinen Preis | kein aktueller Test bekannt | keine Herstellerangabe | € | Preis prüfen* |
Daten: Stiftung Warentest 3/2024 und Herstellerangaben. Preise ändern sich laufend.
Preisklassen für Buggys (Stand Oktober 2026): € bis 200 Euro, €€ 200 bis 400 Euro, €€€ über 400 Euro. Den aktuellen Preis zeigt Amazon.
Die 9 Buggys im Detail
Jede Karte nennt, für wen der Buggy passt, was dafür und was dagegen spricht und welche Daten der Hersteller angibt.
Für wen: Alltag in der Stadt und Reisen mit dem Auto, ab Geburt mit Wanne oder Babyschale Preisklasse: €€ Stärken Schwächen Für wen: Alltag mit großen Rädern, wenn der Buggy später auch Wanne oder Babyschale tragen soll Preisklasse: € Stärken Schwächen Für wen: Wald, Feldwege und Kopfsteinpflaster, wenn Komfort wichtiger ist als Packmaß Preisklasse: €€€ Stärken Schwächen Für wen: Flugreisen und Stadt, wenn du einen leichten Buggy mit Bügel und Regenschutz im Set willst Preisklasse: €€€ Stärken Schwächen Für wen: Vielflieger, die einen Buggy mit flacher Liegeposition suchen Preisklasse: €€€ Stärken Schwächen Für wen: Alltag und Reisen, wenn der Buggy flach liegen und automatisch falten soll Preisklasse: € Stärken Schwächen Für wen: Wenn du einen kompakten Buggy mit Federung für Stadt und Feldweg suchst Preisklasse: €€ Stärken Schwächen Für wen: Kleines Budget, wenn der Buggy von selbst falten soll Preisklasse: € Stärken Schwächen Für wen: Feldwege und Ausflüge zum kleinen Preis Preisklasse: € Stärken Schwächen
Maxi-Cosi Soho

Joie Litetrax Pro Air

Thule Urban Glide 4-wheel

Joolz Aer2 (Bundle mit Bügel und Regenschutz)

Bugaboo Butterfly 2

Maxi-Cosi Eva3

Cybex Beezy

Kinderkraft NUBI 3

hauck Runner 2
Ab wann braucht dein Kind einen Buggy?
Ein Buggy passt laut Stiftung Warentest für Kinder ab etwa 6 bis 9 Monaten, die eigenständig aufrecht sitzen können. Vorher gehört dein Baby in eine Babywanne oder, für kurze Wege, in die Babyschale auf dem Gestell.
Manche Buggys wie Maxi-Cosi Soho oder Joie Litetrax Pro Air nehmen eine passende Wanne oder Babyschale auf und sind so ab Geburt nutzbar. Wenn du von Anfang an nur einen Wagen willst, ist ein Kombikinderwagen meist bequemer, siehe Kinderwagen 3 in 1. Buggys mit besonders flacher Liegeposition vergleichen wir unter Buggy mit Liegefunktion.
Welcher Buggy passt zu welchem Einsatz?
Für Stadt und Alltag reicht ein kompakter Buggy mit gefederten Rädern, für Flugreisen ein Reisebuggy mit Handgepäck-Faltmaß, für Wald und Feldweg ein Buggy mit großen Luftreifen. Ein Buggy für alles ist immer ein Kompromiss aus Fahrkomfort und Packmaß.
- Alltag und Stadt: Maxi-Cosi Soho, Maxi-Cosi Eva3 und Joie Litetrax Pro Air falten kompakt und haben große Körbe oder Verdecke.
- Reisen und Flugzeug: Joolz Aer2 (6,5 kg, IATA-Faltmaß) und Bugaboo Butterfly 2; mehr Modelle unter Reisebuggy.
- Gelände: Thule Urban Glide 4-wheel mit Luftreifen und Drehgriffbremse oder der günstige hauck Runner 2 mit drei Luftreifen.
- Kleines Budget: Kinderkraft NUBI 3 und Joie Litetrax Pro Air kosten derzeit unter 200 Euro.
Worauf solltest du beim Buggykauf achten?
Achte auf eine verstellbare Rückenlehne mit Liegeposition, einen höhenverstellbaren Schieber, gefederte Räder, ein großes Verdeck und einen 5-Punkt-Gurt. Stiftung Warentest bewertet die kindgerechte Gestaltung mit 45 Prozent, die Handhabung mit 35 Prozent, Schadstoffe mit 10 Prozent sowie Sicherheit und Haltbarkeit mit je 5 Prozent.
Häufigster Kritikpunkt im Test waren kaum vorhandene Liegeflächen und unbequeme Sitze. Probiere den Buggy deshalb mit deinem Kind aus und prüfe, wie flach die Lehne wird. Für große Eltern zählt der Schieber: hauck gibt beim Runner 2 einen Knickschieber von 76 bis 108 cm an. Wichtig ist auch das Faltmaß, wenn du einen kleinen Kofferraum hast.
Kann ich mit einem Buggy joggen?
Nur mit einem ausdrücklich dafür zugelassenen Jogger; normale Buggys und viele Geländebuggys sind laut Hersteller nicht zum Joggen oder Skaten geeignet. hauck schreibt das zum Beispiel ausdrücklich für den Runner 2, Cybex für den Beezy.
Jogger haben ein feststellbares Vorderrad, eine Handbremse und eine Handschlaufe, damit dir der Wagen nicht wegrollt. Prüfe das Mindestalter in der Anleitung des Joggers und frag im Zweifel deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.
Wie viel kostet ein guter Buggy?
Gute Buggys gibt es laut Stiftung Warentest ab etwa 300 Euro; der testgute Maxi-Cosi Soho liegt aktuell darunter. Sehr günstige Buggys unter 100 Euro bieten oft wenig Federung und keine echte Liegeposition.
Weil im letzten Test fünf von zwölf Buggys wegen Schadstoffen durchfielen, ist ein Testergebnis ein gutes Argument für einen höheren Preis. Achte bei günstigen Modellen mindestens auf die Norm EN 1888 und auf Angaben zu Schadstoffprüfungen.
Unsere Einschätzung: Der Maxi-Cosi Soho ist für die meisten Familien der beste Buggy: Er war bei Stiftung Warentest „gut“, faltet einhändig und nimmt bei Bedarf Wanne oder Babyschale auf. Wer viel fliegt, nimmt einen Reisebuggy wie den Joolz Aer2, wer oft auf Feldwegen unterwegs ist, den Thule Urban Glide oder günstiger den hauck Runner 2.
Häufige Fragen zum Buggy
Welcher Buggy ist Testsieger bei Stiftung Warentest?
Im letzten Buggytest (Heft 3/2024) waren Maxi-Cosi Soho, Joolz Aer+ und Bugaboo Butterfly „gut“. Einen neueren Buggytest gibt es bisher nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Buggy und Sportwagen?
Ein Sportwagen ist meist der Sitzaufsatz eines Kombikinderwagens, größer und gefederter. Ein Buggy ist ein eigenständiger, leichterer Wagen, der kleiner faltet.
Bis zu welchem Alter fährt ein Kind im Buggy?
Die meisten Buggys sind für Kinder bis etwa 4 Jahre und 22 kg zugelassen. Viele Familien nutzen ihn bis zum dritten oder vierten Geburtstag.
Brauche ich einen Buggy, wenn ich einen Kombikinderwagen habe?
Nicht unbedingt. Ein zusätzlicher Buggy lohnt sich, wenn du oft verreist, wenig Platz im Auto hast oder viel mit Bus und Bahn fährst.
Wie schwer sollte ein Buggy sein?
Für die Stadt und Reisen sind 6 bis 8 kg angenehm. Manche Buggys wiegen laut Stiftung Warentest unter 7 kg, Geländebuggys mit Luftreifen deutlich mehr.
Wie wir die Buggys ausgewählt haben
Diese Auswahl beruht auf dem Buggytest von Stiftung Warentest (Heft 3/2024), Herstellerangaben und ausgewerteten Nutzerbewertungen, Stand Oktober 2026. Wir haben die Buggys nicht selbst im Labor getestet. Aufgenommen haben wir aktuell lieferbare Buggys für unterschiedliche Einsätze, deren Hersteller mindestens Alter, Faltmechanismus und Ausstattung angibt. Mehr dazu auf der Seite Quellen & Methodik.
